Mittwoch, 24. Oktober 2007

Aufgaben - oder was mach ich heute ?

Falls euer Unternehmerteam mehr als "eine" Person beinhaltet, musst Ihr euch von Anfang an über die jeweiligen Verantwortungsbereiche klarwerden. Das bedeutet, das jeder der Gründer spezielle Tätigkeiten hauptverantwortlich durchführt, und falls andere Personen hier unterstützen, die Arbeiten überwacht und kontrolliert. Dies hat nichts mit Chefgehabe zu tun, sondern regelt die interne Prozessverantwortlichkeit. So vermeidet man auch, das sich das sogenannte Rosinenpicken einstellt, bei der nur geliebte oder bevorzugte Arbeiten ausgeführt werden. Sollte etwas schief laufen trägt diese Person dann auch die Hauptverantwortung. Dies soll jetzt nicht bedeuten, das Ihr eure Partner wenn sich die Arbeit anhäuft im Stich lassen solltet. Jedoch liegt es in seiner Verantwortung euch rechtzeitig über eventuelle Probleme und Terminschwierigkeiten zu informieren.
Wichtig ist hier aber auch eine gehörige Portion Selbstmanagement. Das heißt die "wichtigen" von den "dringenden" Aufgaben zu trennen, und seine TO DO Liste immer auf aktuellem Stand zu halten.
Richtet euch eine regelmäßige Besprechung ein, in der solche Termine abgestimmt werden. Das hat den Vorteil, das nicht jeder Tag mit einem "was machen wir den heute" anfängt, die benötigte Zeit für solche Abstimmungen möglichst gering gehalten wird.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Meilenstein = Milestone = ?

Ordentliches Projektmanagement ist auch in Zeiten von Web 2.0 das A und O. Denn sie soll sonst sichergestellt werden, das sowohl Termine als auch, und noch viel wichtiger, die Kosten im vorher veranschlagten Rahmen bleiben. Hierzu ist es notwendig, das man sich vorher einen Detailierten Ablaufplan erstellt. Hier sollten alle notwendigen Tätigkeiten enthalten sein. Am besten verwendet man hierfür MS Projekt oder eine Vergleichbare Software.
Notfalls könnt Ihr soetwas auch in Excel erstellen, allerdings kann man dann die Vorgänge nicht mehr in Echtzeit überprüfen und muss den Kritischen Pfad immer von Hand anpassen.
Wenn dies erfolgt ist, setzt Ihr eure Meilensteine. Das sind die End- oder Zwischentermine, von denen andere kritische Termine abhängig sind. Das heißt Termine, deren Verschiebung sowohl zu einer Verschiebung des Gesamtfertigstellungstermins als auch zu einer Erhöhung der Projektkosten führen. Ihr solltet also alles daran setzen, das diese Termine gehalten werden. Auch wenn dafür einige Nachtschichten angesagt sind.
Aber nur so könnt Ihr sicherstellen, das euer Projekt wie geplant fertig gestellt werden kann. In diesem Sinne...

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Der Sklave ... oder was man besser nicht tun sollte

Wenn Ihr gerade dabei seid, ein Unternehmen zu gründen oder aufzubauen, werdet ihr feststellen das ihr nicht daran vorbei kommt, mehr zu arbeiten, als eine Freunde und Kollegen in festen Anstellungen. Das ist auch OK so, denn schließlich soll euer Unternehmen langfristig Früchte tragen und euch die erhofften Lorbeeren einbringen. Nur eines solltet Ihr dabei nie vergessen.... euer seelisches Gleichgewicht.
Man kann ohne Probleme über längere Zeiträume 60 oder mehr Stunden in der Woche zu arbeiten, ohne auch nur ein Müdigkeitsanzeichen zu bekommen. Jedoch ist es hierfür notwendig euch auch den nötigen Freiraum und auch gelegenlichen Abstand von der Arbeit zu gönnen. Denn nur dadurch, und durch ausreichende körperliche Ertüchtigung ( Sport ) , kann man die geschaffenen Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachen. Im Tagesgeschäft geht so etwas schnell unter und man macht im gewohnten Trott weiter. Schafft euch auch in euerem Büro ein Zimmer in das man sich wenigstens ein paar Minuten am Tag zurückziehen kann um sich zu entspannen. So sammelt Ihr Kraft für die nächste Runde. In diesem Sinne ....

Montag, 1. Oktober 2007

The Elevator P(b)itch

Eure Idee ist ausgereift? Alle Probleme sind geklärt? DIe Finanzplanung ist Bombensicher? Gut dann kommen wir jetzt zur Königsdisziplin. Dem Elevator Pitch. Ziel ist es hier, dass Ihr eure Idee einem Fremden in ca. 30-40 Sekunden so schlüssig zu vermitteln, das der das Grundkonzept verstanden und am besten noch weiteres Interesse an Euch hat.

Wie das geht? Am besten Ihr macht ein kleines Brainstorming zu den Kernpunkten euerer Idee. Wass ist die große Message. Danach überlegt euch eine gute Geschichte, die eure Idee beschreibt oder die funktionsweise erläutert. Diese Geschichte muß kurz und knackig sein. Nicht länger als ein Blog Eintrag und sie muß beim Gegenüber haften bleiben und Ihn bewegen. Soll heißen das er Emotional dabei sein muß. Ein gutes Buch hierzu ist im Gabal Verlag erschienen. In 30 Minuten zum Elevator Pitch. So kurz und präzise geschrieben wie der Elevator Pitch eben auch sein sollte. Zu guter Letzt: Ihr müsst das Teil auswendig lernen. Es musss Nachts um drei noch abrufbar sein... man weiß ja nie wann die richtige Person vor einem sitzt.... also fleisig üben... In diesem Sinne .....

Termine, Termine Termin?

Los gehts.. Aufraffen.. Ihr müsst eure Idee verkaufen. Es wird keinen geben der das für euch tut. Außer natürlich Ihr bezahlt Ihn dafür. Aber sollte es euch wie den meisten Gründern gehn, dann ist die Summe euer Finanziellen Mittel der Flaschenhals eueres Unternehmens. Das wiederum bedeutet, Ihr müsst euere Produkt / Dienstleistung selbst an den Mann bringen.
Wie das geht.
Ihr müsst euch über die Stärken euerer Idee klar werden. Die Vorteile für den Kunden klar strukturieren und dann..... TERMINE MACHEN... und zwar viele. MAcht erst mal ein paar Termine bei kleineren Kunden. Hier könnt Ihr euch ein bisschen auf das Frage Antwort Spiel vorbereiten und die ersten Erfahrungen sammeln.
Danach gehts los.. Jagd auf große Fische...